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Registrierkasse - Maßnahmen und wichtige Informationen zum Jahreswechsel

Ausdruck Jahresbeleg

Mit Ablauf jedes Kalenderjahres ist der Monatsbeleg, der den Zählerstand zum Jahresende enthält (Jahresbeleg) auszudrucken und für mindestens 7 Jahre aufzubewahren. Dabei handelt es sich immer um den Monatsbeleg Dezember, unabhängig von Ihrem Wirtschaftsjahr.

Der Jahresbeleg ist nicht zwingend am 31. Dezember zu erzeugen. Er kann auch früher, zum Beispiel mit dem letzten Tag der Geschäftstätigkeit vor Jahreswechsel erstellt werden, muss aber jedenfalls vor Beginn der Geschäftstätigkeit im neuen Jahr erzeugt werden.


Überprüfung Jahresbeleg

Zusätzlich hat eine Überprüfung des Beleges, bis spätestens 15.02.2020, zu erfolgen. Der Jahresbeleg ist, wie auch seinerzeit der Startbeleg, mit der App "BMF Belegcheck" zu prüfen. Die Prüfung kann mittels des eigenen Smartphones durchgeführt werden.

Gerne führen auch wir die Überprüfung des Jahresbeleges durch und können Sie sich bei Fragen zur Registrierkasse ab 07. Jänner 2020 an Frau Vanessa Kasper, LL.B. (vanessa.kasper@ms-wels.at oder +43 7242 66 618-21) wenden.


Sicherung Datenerfassungsprotokoll

Außerdem möchten wir Sie an die quartalsweise Sicherung des Datenerfassungsprotokolls (DEP) erinnern. Dieses ist zumindest vierteljährlich auf einem elektronischen externen Medium (z.B.: USB-Stick, externe Festplatte, gesicherter Server etc.) unveränderbar zu sichern. Auch diese Sicherung muss für mindestens 7 Jahre aufbewahrt werden.

Für die User unserer eigenen Registrierkasse "Q-Bon" erfolgen die Datensicherungen automatisch und müssen daher nicht erstellt werden.

Für die Erstellung und Überprüfung des Jahresbeleges haben wir Ihnen eine Anleitung zusammengestellt.



Anleitung herunterladen >>


 

ELEKTRONISCHE ZUSTELLUNG AB 1. JÄNNER 2020 VERPFLICHTET

Mit 1. Jänner 2020 tritt nun das Recht auf elektronischen Verkehr mit Behörden in Kraft. Davon betroffen sind einerseits alle Bundesbehörden, welche die elektronische Zustellung (E-Zustellung) ermöglichen.

Andererseits sind die Unternehmen grundsätzlich verpflichtet, ihre Erreichbarkeit für die Behörden im Wege der elektronischen Zustellung sicherzustellen.

Ausnahmen bestehen für Unternehmen nur dann, wenn sie aufgrund des Unterschreitens der Umsatzgrenze nicht zur Abgabe von UVAs verpflichtet sind bzw. wenn - wohl eher im Ausnahmefall – die technischen Voraussetzungen für die E-Zustellung nicht erfüllt sind.

Eine E-Zustellung bedeutet, dass ein Dokument in dem Postkorb des Unternehmensservice Portals (USP) elektronisch zugestellt wurde - dabei erfolgt keine direkte Zustellung via E-Mail an das Unternehmen, selbst wenn eine Benachrichtigung per E-Mail über die Zustellung vorgenommen wird.

Für die erfolgreiche Einrichtung der elektronischen Zustellung sind mehrere Schritte nötig: 

-    Aktivierung der Bürgerkarte bzw. Handy-Signatur für eine erfolgreiche Authentifizierung
-    Registrierung des Unternehmens beim USP (dies ist auch über FinanzOnline möglich)
-    Festlegung von einer Person als USP-Administrator
Weitere Personen können (zusätzlich) als Postbevollmächtigte festgelegt werden. Diese Postbevollmächtigten können dann mit ihren persönlichen Zugangsdaten (wichtigstes Element ist eine gültige Email Adresse) die E-Zustellungen für das Unternehmen abholen.

Oftmals muss jedoch keine aktive Registrierung für die E-Zustellung erfolgen, da die Teilnehmer von FinanzOnline (mit Ausnahme jener, die auf die elektronische Zustellung von Bescheiden, Informationen etc. verzichtet haben) automatisch in das Teilnehmerverzeichnis von USP übernommen werden.

Eine Überprüfung und gegebenenfalls Aktualisierung der übernommenen Daten
(E-Mail-Adresse) aus dem Vorsystem ist jedenfalls ratsam.


Ein maßgeblicher Vorteil der E-Zustellung liegt in der kurzen Zeitspanne zwischen Verständigung via E-Mail und Abholung des zugestellten Dokuments in dem "Postkorb".

Allerdings ist auch hier zu beachten, dass grundsätzlich jedes Zustellstück (nur) 2 Wochen im Postkorb aufbewahrt wird. Sofern es nicht abgeholt (geöffnet) wird, wird es gelöscht und gilt dennoch im Regelfall und etwa in Hinblick auf den behördlichen Fristenlauf als zugestellt.

Erledigungen der Finanzbehörden werden übrigens weiterhin in FinanzOnline zugestellt, jedoch erfolgt zusätzlich eine Information im USP und sind vorerst keine Sanktionen für die Nicht-Teilnahme an der E-Zustellung vorgesehen. Die Zustellung erfolgt dann weiterhin auf dem Postweg.

Sofern wir, als steuerlicher Vertreter, die Zustellvollmacht über Ihre Angelegenheiten der Finanzbehörde haben, bekommen Sie diese weiterhin, wie gehabt, mit den nötigen Erläuterungen von uns übermittelt.
 

Familienbonus Plus ab 01. Jänner 2019


Ab 01.01.2019 tritt der Familienbonus Plus in Kraft.
Die Höhe des Familienbonus beträgt € 125,00/Monat für Kinder bis zum 18. Lebensjahr bzw.
€ 41,68/Monat für volljährige Kinder.

​Voraussetzung ist der Bezug der Familienbeihilfe und ein in Österreich, der restlichen EU/EWR bzw. Schweiz lebendes Kind. Dabei gilt eine monatsweise Betrachtungsweise.


Der Antrag für den Familienbonus kann gestellt werden:
  • Entweder nur am Jahresende im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung/Einkommensteuererklärung
  • Oder vorab im Rahmen der Lohnverrechnung und zusätzlich im Rahmen der Veranlagung (im Zuge der Veranlagung muss der Familienbonus nochmals beantragt werden!)

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BMF warnt: Internet-Betrüger versenden gefälschte E-Mails im Namen des BMF

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt vor gefälschten E-Mails, die derzeit im Namen des BMF an Bürgerinnen und Bürger versendet werden.

Wenn Sie ein solches Phishing-Mail oder ein E-Mail mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch!

Wortlaut des Phishing-Mails:

  • Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
  • Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
  • Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
  • Das BMF empfiehlt, solche E-Mails sofort zu löschen!

WiEReG – ZWANGSSTRAFEN VERSCHOBEN - Zwangsstrafverfahren ab 16. August 2018




Das Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz (WiEReG) kommt nicht aus den Schlagzeilen, diesmal gibt es jedoch eine gute Nachricht. Das BMF als Registerbehörde i.Z.m. dem WiEReG hat Mitte Mai informiert, dass der erste Lauf des automationsunterstützten Zwangsstrafverfahrens auf den 16. August 2018 verschoben wird. Folglich führt die Abgabe der erstmaligen Meldung nach dem 1. Juni 2018 und bis zum 15. August 2018 zu keiner Zwangsstrafe.

Meldepflicht der wirtschaftlichen Eigentümer von Gesellschaften bis 01. Juni 2018



Zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie (Richtlinie zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung) wurde das Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz (WiEReG) eingeführt.

Das WiEReG ist ein neues Register, in welches personenbezogene Daten, also die Daten der wirtschaftlichen Eigentümer von Gesellschaften einzutragen sind. Zweck des Registers ist, die hinter Unternehmen und Vermögensmassen stehenden Eigentümer transparent und überprüfbar zu machen. Unter dem Begriff "wirtschaftlicher Eigentümer" versteht das WiEReG jene natürliche Person, der ein bestimmter Rechtsträger, also etwa eine Gesellschaft, ein Verein, eine Stiftung oder ein Trust, letztlich wirtschaftlich zugerechnet werden kann.
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Registrierkasse - Wichtige Informationen zum Jahreswechsel

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Mit Ablauf jedes Kalenderjahres ist der Monatsbeleg, der den Zählerstand zum Jahresende enthält (Jahresbeleg) auszudrucken und für mindestens 7 Jahre aufzubewahren. Dabei handelt es sich immer um den Monatsbeleg Dezember, unabhängig von Ihrem Wirtschaftsjahr. 

Der Jahresbeleg ist nicht zwingend am 31. Dezember zu erzeugen. Er kann auch früher, zum Beispiel mit dem letzten Tag der Geschäftstätigkeit vor Jahreswechsel erstellt werden, muss aber jedenfalls vor Beginn der Geschäftstätigkeit im neuen Jahr erzeugt werden.

Gewinnfreibetrag - Maßnahmen zum Jahresende

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Der bevorstehende Jahreswechsel sollte zum Anlass genommen werden durch geeignete Maßnahmen noch Steuern zu sparen:

Wir möchten Sie mit diesem Schreiben nochmals auf den Gewinnfreibetrag hinweisen, der allen natürlichen Personen unabhängig von der Gewinnermittlungsart zusteht und bis zu 13 % des Gewinnes beträgt.

Bis zu einem Gewinn von € 30.000,00 steht jedem Steuerpflichtigen ohne jeglichen Nachweis der Grundfreibetrag zu. Dieser beträgt maximal € 3.900,00.

Zur Geltendmachung eines höheren Freibetrages sind entsprechende Investitionen erforderlich. Begünstigt sind hierbei grundsätzlich abnutzbare körperliche Anlagen sowie Wertpapiere im Sinne des § 14 Abs. 7 Z 4 Einkommensteuergesetz, wenn die Nutzungsdauer bzw. die Behaltefrist zumindest jeweils 4 Jahre beträgt. Wenn eine Betriebsausgabenpauschalierung in Anspruch genommen wird, dann steht allerdings nur der Grundfreibetrag zu.

Anmeldung der Registrierkassen bei FinanzOnline / Sicherheitsverordnung 2017

Für alle Registrierkassenbesitzer ist der 1. April 2017 noch einmal ein wichtiges Datum. Denn bis dahin müssen folgende zwei Komponenten des Kassensystems unabhängig voneinander registriert werden:
 
  • Die Signatur- und Siegelerstellungseinheit
  • Die Registrierkasse selbst (inkl. abschließendem Belegcheck)


Bei vorsätzlicher Nichtbeachtung dieser gesetzlichen Pflicht droht eine Strafe nach dem Finanzstrafgesetz (bis zu € 5.000,-).

Laut Information auf der BMF-Homepage liegt eine vorsätzliche Nichtbeachtung dieser Pflicht dann nicht vor, wenn der Unternehmer

  • über eine Registrierkasse nach Kassenrichtlinien verfügt und
  • Belege über die getätigten Barumsätze lückenlos erteilt und
  • nachweist bzw. zumindest glaubhaft macht, dass er die RKSV- konforme Beschaffung und/oder die Umrüstung der Registrierkasse bei einem Kassenhersteller oder Kassenhändler bis Mitte März 2017 beauftragt hat, sodass die Säumnis nicht in seiner Sphäre gelegen ist.


Anleitung für die Registrierung

         1) Zertifikat Anforderung
         2) Registrierung über FinanzOnline
         3) Belegprüfung
 
       
Was können wir für Sie tun?
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Umsatzsteuerliche Behandlung von Gutscheinen

Bei der Veräußerung von Gutscheinen stellt sich immer wieder die Frage, ob bereits bei der Veräußerung, oder erst bei der Einlösung des Gutscheins Umsatzsteuer fällig wird. 
Ist die Leistung, für die der Gutschein ausgegeben wird, bereits genau bestimmt, liegt beim Verkauf des Gutscheines ein steuerbarer Umsatz vor. Damit eine konkrete Leistung vorliegt, müssen jedenfalls Art, Inhalt und Umfang der künftigen Leistung exakt feststehen. Der Verkauf unterliegt der Anzahlungsbesteuerung. Deshalb muss bereits beim Verkauf Umsatzsteuer abgeführt werden.
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